Freitag, 01. März 2019 10:56 Uhr

Maik Kolle erhält Ehrenpreis „Udo-Schlitzberger-Award“

Der Neujahrsempfang des Kreisfußballausschuss Hofgeismar/Wolfhagen im Autohaus von Auto 34 GmbH in Hofgeismar war mit etwa 150 Gästen eine gelungene Sache. Foto: Privat

Hofgeismar (red). Der Neujahrsempfang des Kreisfußballausschuss Hofgeismar/Wolfhagen im Autohaus von Auto 34 GmbH in Hofgeismar war mit etwa 150 Gästen eine gelungene Sache und auch noch im Nachhinein gab es ein positives Feedback von den Vereinen an Kreisfußballwart Stefan Schindler, der die Idee dazu zusammen mit HFV-Vorstandsmitglied Claus Menke hatte. Kreisfußballwart Stefan Schindler begrüßte neben den Vereinsvertretern geladene Gäste - wie Hofgeismars Bürgermeister Markus Mannsbarth, der eine Grußrede hielt, oder Kreistagsmitglied Hartmut Lind und die Bundestagsabgeordnete Esther Dilcher sowie mehrere Unterstützer des heimischen Fußballs. In seiner Eröffnungsrede ging Schindler erst einmal kritisch mit dem Thema Fußball um. Aus aktuellem Anlass verwies er darauf, wie beim Handball zu beobachten sei, dass nicht so viel über die Schiedsrichterentscheidungen diskutiert werde und dass für die Sicherheit der Zuschauer nicht so ein großer Aufwand betrieben werden müsse wie beim Fußball. Mit dabei waren auch die Altfußballer, deren Sprecher Willi Röhn über deren Aktivitäten berichtete. Es gibt aber auch schon Altfußballerinnen, denn vom TSV Jahn Calden waren sieben ehemalige Aktive anwesend, die in 1970 die erste Frauenfußballmannschaft im Altkreis Hofgeismar gründeten. Den neuen Ehrenpreis „Udo-Schlitzberger-Award“ erhielt der Hofgeismarer Abteilungsleiter Maik Kolle, für dessen Einsatz im Bereich der Integration und Inklusion. Kolle ist außerdem Sportcoach für Integration im Landessportbund. Schindler ging auch auf die Kooperation mit dem KSV Hessen Kassel ein, die unter anderem dem zukünftigen Kreispokalsieger ein Freundschaftsspiel gegen den Oberligisten bescheren wird und es gab vier Freikarten pro Verein für das „Rekordspiel“ an Ostern gegen den KSV Baunatal. Dann ging es raus ins Freie, und der von mehreren Sponsoren angeschaffte Anhänger mit Spielgeräten wurde enthüllt und sozusagen den Vereinen übergeben, die diesen ab sofort nutzen können. Inhalt ist unter anderem eine Hüpfburg für Kinder, die gleich von den Jüngsten ausprobiert werden konnte. Als Höhepunkt der abwechslungsreichen Veranstaltung mit einem leckeren Buffet der Landfleischerei Dring darf der Vortrag von Christoph Rickels gewertet werden, der die Zuhörer packte und ergriff, aber auch zum Lachen brachte. Rickels, gebürtig aus Jever in Ostfriesland, wurde durch einen Schlag nach einem Discobesuch so schwer verletzt, dass er vier Monate im künstlichen Koma lag und seitdem halbseitig spastisch gelähmt ist. Er will jetzt durch Vorträge, unter anderem an Schulen, vor den Folgen solch sinnloser Gewalt warnen. In 40 Wochen wird er 40 Schulen im Raum Kassel besuchen. Unterstützt wird Rickels von der „Sepp-Herberger-Stiftung“ und prominenten Persönlichkeiten wie Yvonne Catterfeld oder Jörg Pilawa. Musiker Guntram Pauli unterhielt die Gäste mit Klassikern der Popmusik live gespielt und gesungen. Der chinesische Künstler Xiaoming Song zeichnete mit dem Bleistift Portraits der daran interessierten Gäste und er hatte die ganze Zeit zu tun.

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