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Freitag, 01. September 2017 11:20 Uhr

Martin Lange möchte Bürgermeister in Trendelburg werden

Martin Lange (Foto) möchte Bürgermeister in Trendelburg werden. Foto: Privat

Trendelburg (mlt). Martin Lange wirbt um das Vertrauen der Menschen in Trendelburg. Er möchte gerne die Geschicke der Stadt und ihrer Ortsteile leiten. Lange ist 36 Jahre alt und lebt mit seiner Frau und seinen Töchtern in Gieselwerder. Gemeinsam mit seiner Familie ist er leidenschaftlich gerne mit dem Fahrrad zwischen Weser und Reinhardswald unterwegs. Als Diplom-Verwaltungswirt leitet Lange die Personalabteilung im Kirchenkreisamt Göttingen. Dort trägt er Verantwortung für die 1 500 Mitarbeiter der Kirchengemeinden, Kindertagesstätten und Beratungsstellen. Lange engagiert sich als Vorstandsmitglied in der Kirchengewerkschaft Niedersachsen. Am Arbeitsgericht Göttingen ist er ehrenamtlicher Richter.

Ziele als Bürgermeister für Trendelburg: Rückgang der Einwohner, knappe Kassen, Leerstand, Windräder und Salzsee im Reinhardwald sieht Lange als die größten Herausforderungen. Junge Menschen und Familien sollten bleiben, aber auch die Lebensbedingungen der älteren Menschen dürften nicht aus dem Blickfeld geraten.
Dafür gäbe es kein Patentrezept und keine Zauberformel. „Als Bürgermeister von Trendelburg möchte ich für uns an einer guten Zukunft arbeiten: Unsere Stärken bewahren, niemals auf dem Erreichten ausruhen, von anderen lernen. Eine menschliche Zusammenarbeit mit dem Bürger und der Verwaltung liegt mir am Herzen“, so Martin Lange. Ein verantwortungsvoller Umgang mit den Finanzen bedeute für ihn Gerechtigkeit gegenüber den nachfolgenden Generationen.

Zusammenarbeit mit den Fraktionen: Als unabhängiger Bürgermeister möchte Lange sich für eine fraktionsübergreifende Zusammenarbeit in den politischen Gremien stark machen. Lange: „Ich möchte mich dafür einsetzen, als Vermittler bestehende Gräben zu überwinden, um eine von möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern getragene Kommunalpolitik zu fördern.“ Die Freie Wahlgemeinschaft Trendelburg hatte sich entschieden, Lange bei seiner Kandidatur zu unterstützen. Auch der SPD habe er sich bereits vorgestellt. Eine Entscheidung sei dort noch nicht gefallen. Er hoffe, dass seine Ideen für Trendelburg, seine fachlichen Qualifikationen und seine Vorstellungen einer kollegialen Amtsführung auch die SPD überzeugen können.

Unterstützer-Unterschriften abgegeben: Bereits eine Woche vor dem Abgabetermin habe er alle notwendigen Dokumente bei der Wahlleiterin eingereicht. Als freier Kandidat muss er 62 Unterschriften von Einwohnern aus Trendelburg beibringen, die erst seine Kandidatur ermöglichen. Lange: „Ein hartes Stück Arbeit. Aber durch die Gespräche dabei habe ich bereits hören können, wo der Schuh drückt. Vor allem habe ich sehr viele nette und offene Menschen kennengelernt.“ Lange gehe nun guten Mutes in die kommenden Monate bis zum Wahltag am 12. November. Mit einem Augenzwinkern fügt er hinzu: „Vielleicht schaffe ich es ja im ersten Wahlgang!“ Aktuelle Informationen: www.fuer-trendelburg.de, https://www.facebook.com/martin.lange.315428

 

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